Jubiläumsprogramm 2016          10 Jahre brake.kulturell 

2016 war ein aufregendes Jahr! Zum Jubiläum hatten wir ein wie immer anspruchsvolles Programm geplant und wurden gleichzeitig auch noch für unsere erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre mit dem Bielefeld Preis ausgezeichnet! Eine tolle Ehre, über die wir uns sehr gefreut haben. Vielen Dank dafür an alle, die uns bei unserer erfolgreichen Arbeit unterstützen, durch Mitgliedsbeiträge, Spenden oder Besuche der Veranstaltungen. Jeder weiß: Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg. Und den wünschen wir uns natürlich – als Motivation, schwungvoll weiter zu arbeiten. Den Rückblick auf das Veranstaltungsjahr 2016 haben wir Ihnen hier noch einmal zur Verfügung gestellt.

Unsere Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum als Download
Festschrift 10 Jahre brakekulturell.pdf
PDF-Dokument [4.6 MB]

            Januar 2016

Die Schriftstellerin Heike Rommel bei brake.kulturell

Das fremde Grab - Spurlos in Bielefeld

 

Heike Rommel liest aus ihrem neuen Bielefeld-Krimi.

Mit dem Krimi "Das fremde Grab" können sich Krimifans auf den spannenden, zweiten Fall des Bielefelder Ermittlerteams um Kommissar Dominik „Dodo“ Domeyer freuen.

Dieses Mal gibt ein Vermisstenfall der Bielefelder Kripo Rätsel auf: Der vermisste Richard Heberlein ist ein Frauentyp, wie seine Freunde sagen, doch beruflich und finanziell ging es mit dem ehrgeizigen Anlageberater seit Jahren bergab.

Obwohl seine Leiche nicht gefunden wurde, spricht Einiges für ein Verbrechen. Kommissar Domeyer und seine Kollegin Tschöke stellen bald fest, dass es an Personen mit einem Mordmotiv nicht mangelt. Als dann noch ein Kripo-Kollege spurlos verschwindet, kommt den Beamten ein grausiger Verdacht …

Die „Spurensuche“ wird von dem Jazzsaxophonisten Thomas Schweitzer musikalisch mit Eigenkompositionen und Improvisationen gerahmt.

„Das fremde Grab“ ist der Nachfolgekrimi von „Nacht aus Eis“ und im November 2015 beim KBV-Verlag erschienen. Die Diplom-Psychologin und Autorin Heike Rommel lebt und arbeitet in Bielefeld. Mehr zu ihren Krimis unter

 

www.Heike-Rommel.de

 

Mittwoch, 27. Januar 2016, 19.30 Uhr; ev. Gemeindehaus, Glückstädter Str.4; Eintritt: 5€

            Februar 2016

Die Stichlinge heute. Traulich vereint und aufgehübscht für das 50jährige Jubiläum, vlnr: Stephan Winkelhake, Rolf Berkenbrink, Annika Lindemann, Birger Hausmann, Kirsten Gerlhof, Frank Oesterwinter. Foto: Bernd Horstmann

Mindener Stichlinge: 50 Jahre Kabarett; zum 5. Mal bei brake.kulturell

 

„Goldene Hochzeit – verliebt wie am ersten Tag“

 

Brake/Jöllenbeck. Deutschlands ältestes, aktives Amateurkabarett feiert Jubiläum. Unter dem Motto „Goldene Hochzeit - verliebt wie am ersten Tag“ lassen die Stichlinge 50 Jahre Amateurkabarett Revue passieren.

Kein Thema vor dem die Stichlinge Halt machen: Egal wie kalt, Hauptsache warm. Die Grammatik der Ehe. Die Ente von der Rente. Glucken und ihre Brut. Banken ohne Schranken. Deutsche Bahn: Absurdistan oder Bahncard für Elche. Streichorchester der Berliner Kakophoniker. Das Alfa und sein Omega. Gesicherte Einbrüche. Rechnung für Überhang. Soweit die Füße tragen. Kommunal Tango. Die SPD sucht ihre Mutti. Griechischer Wein. Und vieles mehr ….

46 Programme haben die Stichlinge mittlerweile seit ihrer Gründung auf die Bühne gebracht. Und mehr als 75 Akteure haben bei den Stichlingen über die große und kleine Politik gestichelt. Manch ein prominenter Name gehörte zur Stichlingsfamilie. Was im kleinen kabarettistischen Rahmen begann, hat sich deutlich ausgeweitet. Von Ostwestfalen bis an die Küste sind die Mindener Stichlinge alljährlich von Januar bis Mai mit ihrem Pro-gramm unterwegs.

Die Zuschauer erwartet also eine gelungene Melange aus neuen und von Stichlingsfans gewünschten Stücken.

(Beim aktuellen Programm hatte das Publikum ein Wörtchen mitzureden und konnte in der vergangenen Kabarettsaison Wünsche äußern.)

Überraschenderweise ergab das viele Texte, die trotz ihres Alters nichts an Aktualität eingebüßt haben. Was einst als Satire gedacht war, ist oft Realität geworden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Stichlinge in ihrem Jubiläumsjahr wieder verpflichten konnten; inzwischen zum 5. Mal – und zwar im doppelten Jubiläumsjahr“, erklärte der Vorsitzende des Vereins brake.kulturell, Gerhard Wäschebach. Der Braker Verein besteht nämlich 10 Jahre und die Stichlinge feiern ihr 50Jähriges. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Jöllenbeck lädt brake.kulturell diesmal zum Kabarettabend nach Jöllenbeck ein.

 

Co-Regie: Jürgen Juchtmann

Leitung, Regie, Management: Birger Hausmann

 

www.kabarett-stichlinge.de

 

Aula der Realschule Jöllenbeck, Dörpfeldstr. 8; Eintritt: 15€, KVV ab 6. Januar bei Fischer in Brake, in den Buchhandlungen Welscher, Heepen und Jöllenbeck.

Auf dem Foto ist eine der neuen Arbeiten abgebildet: „o.T.“ - Farbholzschnitt von 2 Platten

Magdalene Bischinger – zum zweiten Mal in Brake

 

Unter dem Titel: "Eindrücke - Ausdrucke" zeigt die Bielefelder Künstlerin Magdalene Bischinger neue Radierungen und Holzschnitte. Brake.kulturell hat die Künstlerin erneut – nach der erfolgreichen und sehr beeindruckenden Ausstellung 2012 – nach Brake eingeladen und freut sich auf die neuen Arbeiten.

 

Magdalene Bischinger wurde 1936 in Rödinghausen geboren. Als erste Frau im Kreis Herford hat sie im väterlichen Handwerksbetrieb eine Tischlerlehre absolviert und studierte später Innenarchitektur an der heutigen Hochschule Ostwestfalen-Lippe am Standort Detmold. Dieser Beruf hat Magdalene Bischinger auch nach Bielefeld-Sennestadt geführt. Anfang der 60-er Jahre trat sie in das Büro des Sennestadt-Planers Prof. Dr. Hans Bernhard Reichow ein, dem sie bis 1965 angehörte, als die Sennestadt weitgehend gebaut war. Auch die Vergrößerung der Familie durch 2 Töchter konnte Magdalene Bischinger nicht davon abhalten sich in einem Zweitstudium zur Kunstpädagogin weiterzubilden. In diesem Beruf war sie anschließend von 1974 - 1999 am Hans-Ehrenberg-Gymnasium in Bielefeld-Sennestadt tätig.

Nach ihrer Pensionierung erarbeitete sie sich intensiv die unterschiedlichen, vor allem experimentellen Möglichkeiten der Radierung und belegte regelmäßig Kurse in der Europäischen Kunstakademie Trier.                                                                               

In den letzten Jahren konzentrierte sie sich immer mehr auf die alte Hochdrucktechnik des Holzschnitts. Dass sie auch hier neue Wege für sich entdeckte, erstaunt kaum, ist sie doch bis heute offen für Experimente und kreative Ideen.

www.magdalene-bischinger.de

 

Vernissage So, 21. Februar, 11.30 Uhr; ev. Gemeindehaus Brake, Glückstädter Str. 4; Eintritt frei. Dauer der Ausstellung bis Ende März. Öffnungszeiten: Mo und Mi 8.30 bis 12.30 Uhr; Do 14.30 bis 18 Uhr – oder nach Vereinbarung mit Gerhard Wäschebach; Tel. 771057

              März 2016

Aladdin und die Wunderlampe 

 

Im Jubiläumsjahr von brake.kulturell kooperiert brake.kulturell gleich zweimal mit der Grundschule: mit einem Ausstellungsprojekt im April und im März in Kooperation mit dem Förderverein der Grundschule bei einem Puppenspiel: Die Niekamp-Company führt ein Märchenspiel nach 1001 Nacht auf, und zwar: „Aladdin und die Wunderlampe“, eines der populärsten Märchen aus der Sammlung „1001 Nacht“.

Ein wahres Epos, das in malerischen Bildern die Erlebnisse Aladdins schildert. Ist Aladdin wirklich der ungehobelte und materialistische Straßenjunge, den wir auf den ersten Blick sehen? Ein Junge, der alle Verhaltensnormen mit Füßen tritt?

Nein, denn die Begegnung mit Prinzessin Budur verändert den Jungen. Durch die Liebe zur Prinzessin muss Aladdin sein bisheriges Leben reflektieren und verändern – er muss erwachsen werden und Verantwortung für sein Handeln übernehmen.

 

www.niekamp-theater-company.de

 

Das Puppentheater wird aufgeführt in der Eingangshalle der Grundschule am 10. März in zwei Vorstellungen. Die erste beginnt um 8.45 Uhr; die zweite um 10.30 Uhr.

v.l.: Benny Mokross (Drums), Bernhard Auge (Piano) und Rolf Dieter Mayer (Bass)

Jazz vom Feinsten zum Frühlingsanfang

 

Das Weimarer Jazz-Trio aus Bielefeld (!) freut sich, nach ca. 3 Jahren Braker Abstinenz 2016 – im Jubiläumsjahr von brake.kulturell - wieder ein Jazzkonzert in seinem „kulturellen Bezirk“ in Brake  geben zu können. Dazu schreibt Berhard Auge, der Spiritus rector des Trios: Diese „Nichtselbstverständlichkeit“ und das wieder mit Herzblut anstehende Konzert 2016, „Jazzstandards & Klassikjazz“, verdanken nicht nur wir Musiker, sondern auch die zahlreichen Musikfreunde den bemerkenswerten „Kulturaktivisten“ von brake.kulturell. Da es bestimmt wieder sehr dufte swingen wird, zu Ehren von Oscar Peterson, Erroll Garner, Jacques Loussier, Eugen Cicero, J.S. Bach, F. Chopin, W.A. Mozart und auch L.v.Beethoven,  würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unser Konzert  besuchen würden - vielleicht sogar mit Freunden, die oft von solchen Veranstaltungen der besonderen Art in den Bielefelder Randbezirken keine Kenntnis haben. Wir spielen sehr gern für Sie!“

Sozusagen als „Swing-Verstärker“ tritt beim Braker Konzert auch „Billy“ als Überraschungsgast auf. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Mehr wird hier nicht verraten!

 

www.weimarer-jazz-trio.de

 

Sonntag, 13. März, 17 Uhr; ev. Gemeindehaus; Glückstädter Str. 4 Eintritt: 10 €; ermäßigt: 7 €, Karten nur an der Abendkasse.

 

              April 2016

Foto: Sebastian Menke

Festakt und Festkonzert mit dem Uni-Orchester

 

Ein 10jähriges Jubiläum muss gefeiert werden! Und wie ginge das besser (wenn man als Jubilar einen hohen kulturellen Anspruch hat) als mit einem Sinfoniekonzert. Dazu hat brake.kulturell wieder das Universitätsorchester unter der Leitung von Dr. Michael Hoyer eingeladen.

Bevor das Orchester zu Wort und Ton kommt, wird es nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden von brake.kultu- rell eine kleine Festrede des Bezirksbür- germeisters Holm Sternbacher geben.

 

Auf dem Programm steht die Sinfonie in h-moll, die den Beinamen„Unvollendete“ trägt, von Franz Schubert. Auf der Höhe seiner Kunst verbindet Schubert den Melodienreichtum seiner Klaviersonaten mit der Eingängigkeit seiner berühmten Lieder und demonstriert ein kompositorisches Kunsthandwerk, welches erst in der Brahmsschen Spätromantik wieder zu finden ist. So liegt eine Verknüpfung mit dessen 2. Sinfonie in D-Dur nahe, welche 1877 verfasst wurde und somit 55 Jahre jünger ist. Diese Sinfonie, die den Beinamen „Pastorale“ trägt ist wegen ihrer eingängigen Melodien sehr beliebt. Allerdings foppte Brahms sein Publikum über den Charakter der Sinfonie und schrieb über die Partitur (an seinen Verleger): „Die neue Symphonie ist so melancholisch, dass Sie es nicht aushalten. Ich habe noch nie so was Trauriges, Molliges geschrieben: die Partitur muss mit Trauerrand erscheinen.“

Aber Clara Schumann sagte der Sinfonie einen großen Erfolg beim Publikum voraus – und sollte damit Recht behalten.

Das Universitätsorchester begibt sich unter der bewährten Leitung von Dr. Michael Hoyer auf die Suche, Melancholie und Glück auszuloten in diesen wohlstrukturierten und klangfarblich unbeschreiblichen Partituren. Begeben Sie sich mit auf diese musikalische Reise.

In der Pause/ nach dem Konzert lädt brake.kulturell zu einem Sektempfang ins Gemeindehaus bzw. bei schönem Wetter auf das Gelände um die Kirche ein.

 

Sonntag, 03. April 2016 um 17.00 Uhr in der ev. Kirche, Braker Straße. Eintritt: 0 €, Austritt: Geben Sie, spenden Sie, was Sie wollen.

Das Foto gibt schon einmal einen Eindruck davon, was die Ausstellungsbesucher erwartet.

Ausstellung mit Grundschulkindern

 

Nicht zum ersten Mal kooperiert brake.kulturell mit der Braker Grundschule. Im Jubiläumsjahr allerdings geschieht das mit etwas mehr Öffentlichkeit: Die Grundschule veranstaltet zusammen mit brake.kulturell einen kleinen Wettbewerb zu einer Ausstellung mit dem Thema „Vier Jahreszeiten“. 

 

Mehrere Klassen beteiligen sich daran und stellen ihre Ergebnisse im April aus. Die Sache hat noch einen besonderen Pfiff: Pro Jahreszeit wird das beste Bild ausgewählt. Es dient dann als Vorlage zur Bemalung des „nackten“ Funktionsgebäudes im Grünzug auf der Tödtheide. Das wird voraussichtlich im Sommer 2016 geschehen. Die Jury zur Auswahl besteht aus je drei Vertretern der Grundschule und von brake.kulturell. 

 

Vernissage So, 24. April, 11.30 Uhr, ev. Gemeindehaus, Glückstädter Str. 4; Eintritt (natürlich) frei. Dauer der Ausstellung bis Ende Mai. Öffnungszeiten: Mo und Mi 8.30 bis 12.30 Uhr; Do 14.30 bis 17 Uhr – oder nach Vereinbarung mit Gerhard Wäschebach, Tel. 771057.

 

              Mai 2016

Amadeus Guitar Duo

25 Jahre Amadeus Guitar Duo:

 

Auch in Brake auf Jubiläumstour

 

Sie gehören zur internationalen Spitzenklasse der Gitarrenduos, weltweit erhalten sie enthusiastische Kritiken: Die Kanadierin Dale Kavanagh und der Deutsche Thomas Kirchhoff, die seit 1991 das Amadeus Guitar Duo bilden und die auf Grund freundschaftlicher Beziehungen gerne wieder bei brake.kulturell auftreten.

Das Geheimnis ihres Erfolgs liegt in der absoluten Hingabe der beiden Künstler an ihr Instrument.

Inzwischen ist das Amadeus Guitar Duo mit weit über 1.300 Konzerten – auch mit vielen bedeutenden Orchestern - in mehr als 60 Ländern Europas und Nord-, Mittel- und Südamerikas und Asiens aufgetreten. Dabei begeistert das Duo sein Publikum mit überschwänglichem Temperament im virtuosen Vortrag, sensibelster Gestaltungskraft und einem großen, warmen, tragenden Gitarrenton. 

In der Saison 2016/17 feiern die Musiker ihr 25. Jubiläum und sind zu Konzertreisen nach China, Süd-Korea, USA, Kanada, Indien, England, Italien, Österreich, Liechtenstein, Türkei, Rumänien, Litauen, Thailand, Ungarn und Polen eingeladen – und von brake.kulturell nach Brake!

Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff unterrichten beide seit 2003 als Professoren an der Gitarrenklasse der Musikhochschule Detmold  (www.hfm-detmold.de) aus der zahlreiche Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe hervorgegangen sind.

 

Bei ihrem Braker Konzert warten die beiden Professoren mit einer besonderen Geste auch gegenüber brake.kulturell auf:

Das Trio Amaterasu tritt in diesem Konzert ebenfalls auf. Die drei Mitglieder studieren bei Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff. Aufgrund der unterschiedlichen Herkunft der Mitglieder bringt das Trio eine Fülle an musikalischen Farben und Interpretationen mit.

Die Mitglieder des Trios Amaterasu lernten sich im Herbst 2012 an der Hochschule für Musik Detmold und gründeten dort ihr Gitarrenensemble. Im Jahr 2014 gewann das Trio den 2. Preis beim Jugendwettbewerb Gevelsberg für Gitarrenensembles. Das Trio Amaterasu konzertiert in vielen Städten Deutschlands und spielte so bereits auf wichtigen Festivals und Konzertreihen, auch im WDR3.

 

Das „Doppelkonzert“ mit dem Amadeus Guitar Duo und dem Trio Amaterasu findet statt am:

So, 8. Mai , 17 Uhr; ev. Kirche; Braker Straße; Eintritt: 10 €; ermäßigt: 7 € Karten nur an der Abendkasse.

 

www.amadeusduo.com

www.trio-amaterasu.com

 

             Juni 2016

Foto: Tom Maurer Photography 2015

Huschke wieder in Brake

 

Im Januar 2011 trat Wolfram Huschke erstmals in Brake auf und faszinierte das Publikum und – das muss man dazu sagen – irritierte einige Konzertbesucher, die ein rein klassisches Konzert erwartet hatten; wurde doch auch Bach im Programm angekündigt. Aber das Konzert war so eindrucksvoll, dass brake.kulturell ihn im Jubiläumsjahr wieder nach Brake holt. Das Konzert wird mit Sicherheit ein Highlight im Jubiläumsjahr.

 

Wolfram Huschke ist ein hochsensibler, technisch brillanter Cellist mit unglaublicher Fantasie, mit einer ungeheuren stilistischen Bandbreite, deren Schattierungen und krasse Gegensätze er in wenigen Takten zusammenzufassen versteht, ohne dass man den Wechsel sofort bemerkt; jemand, der seine Begeisterung für die Musik und seinen unbeschreiblichen Spaß am Umgang mit ihr auf mitreißende Weise und vielerlei Arten mitzuteilen versteht; ein Mann, der Witz und Charme hat und dessen kokette Mischung aus schüchternem Flirt und draufgängerischer Zurückhaltung, aus reizender Verlegenheit und purer Erotik, launiger Gemütlichkeit und heiterem Ernst wohl ausnahmslos jeden in den Bann schlägt.

 

Wolfram Huschke präsentiert nach über 3 Jahren strenger Cello-Klausur neue Klangwelten und stellt im Rahmen des Konzertes sein Hybrid-Carbon-Cello vor. Er sagt dazu:

„Bei all meiner Musik - für Cello, Kammermusikensemble, oder Orchester - sind es innere Bilder, Filme, Visionen, die mich treiben, bewegen und zu den Tönen leiten, die lebendig wie eine Geschichte mit und ohne Worte mein Publikum erreichen sollen. Der entdeckungsfreudige Umgang mit dem Cello ist, bei aller notwendigen Disziplin in der täglichen Übung, der Quell meiner Lust in und an Musik.“

 

www.huschke.de

 

So, 12. Juni, 17 Uhr; ev. Kirche; Braker Straße; Eintritt 10 €; ermäßigt: 7 €. Karten nur an der Abendkasse

 

              Juli 2016

Braker Music-Mix: U- und E-Musik:

Ein unterhaltsames Konzert

Zu einem unterhaltsamen Konzert lädt brake.kulturell alle Musikinteressierten ein, weil (voraussichtlich) für jeden etwas dabei ist. Die Idee dabei: dass möglichst alle, die in Brake wohnen und entweder Musik-Profis oder Amateure mit gehobenem Anspruch sind, mit brake.kulturell ein Konzert veranstalten, das die musikalischen Qualitäten unseres Stadtteils präsentiert.

Entsprechend breit gefächert ist die Bandbreite der Beiträge: Das geht von Rock- und Pop-Nummern über Chansons (also aus der sog. „U-Musik“) zu Stücken der sogenannten „E-Musik“; also klassisches Programm – mit einigen Überraschungen.

Das alles gibt es in Brake. Und brake.kulturell ist froh darüber, das im Jubiläumsjahr organisieren und präsentieren zu können.

Teilnehmen werden: Der Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde, der gemischte Chor Brake-Schildesche, Birgit Schulz, Moritz Hermann, Klaus Scharffenorth, Bernd Gardian, Elke und Cornelius Dohna; Artur, Olga und Ralf Nagler.

 

Das Konzert findet statt am So, 3. Juli, 17 Uhr, im ev. Gemeindehaus, Glückstädter Str. 4; Eintritt frei; jeder spendet am Ende so viel er will.

            August 2016

Sie nehmen auf jeden Fall an der Ausstellung teil. Es sind (v.l.n.r.): Martin Thomaschky, Regine Flachmann, Max Steigemann, Lisanne Spilker, Sebastian Möller, Willi Eilart, Gerhard Wäschebach, Bodo Janke, Horst Klatt und Siegfried Trautmann.

Braker Künstler stellen aus

 

„Künstler“  wollen die meisten nicht genannt werden. Aber was sie anbieten und ausstellen, kann sich sehen lassen. Mehrere Brakerinnen und Braker, die künstlerisch tätig sind, stellen in einer Gemeinschaftsausstellung Metallbilder, Acrylbilder, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen und Fotos aus. Auch mehrere Mitglieder von brake.kulturell beteiligen sich an dieser Ausstellung, die eine Idee der „Braker Kulturtage“ (1985-95) aufgreift: Zeigen, was es in Brake an kreativem Potential gibt. Und das ist heute wie damals beachtlich. Zu dieser interessanten Ausstellung lädt brake.kulturell ganz herzlich ein.

 

Diejenigen Brakerinnen und Braker, die auf dieses „Event“ noch nicht angesprochen wurden, die aber mit einigen ihrer Arbeiten mitmachen möchten, melden sich bitte bis Ende März bei Gerhard Wäschebach, Tel. 771057 oder per Mail: gw-bach@web.de.

 

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von der in Brake (wegen zweier Auftritte) schon gut bekannten und sehr geschätzten Akkordeonspielerin Mishela Steiner.

 

Vernissage am So, 28. August, 11.30 Uhr, ev. Gemeindehaus, Glückstädter Str. 4; Eintritt (natürlich) frei. Dauer der Ausstellung bis Ende September. Öffnungszeiten: Mo und Mi 8.30 bis 12.30 Uhr; Do 14.30 bis 18 Uhr – oder nach Vereinbarung mit Gerhard Wäschebach; Tel. 771057

Foto: BGW

Bildhauerei bei den Braker Jugendtagen 2016:

Gemeinsames Projekt des Kinder- und Jugendhauses mit brake.kulturell

 

In diesem Jahr gibt es bei den Braker Jugendtagen eine Besonderheit: eine Kooperation mit brake.kulturell, die es ermöglicht, dass der Bildhauer Christian Stiesch einen Workshop im Rahmen der Braker Jugendtage anbietet. Das bedeutet, dass im Rahmen der Ferienspiele Braker Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, ein „Denkmal“ (bzw. eine Skulptur) für Brake zu bauen. Unter Leitung des Bildhauers Christian Stiesch können Kinder bei diesem Kunstprojekt ein oder mehrere große Figuren in Ton modellieren - dabei erlaubt das Material ein freies und fantasievolles Arbeiten. Die so entstandenen Tonplastiken werden anschließend vor Ort mit Gips abgeformt und die fertigen Gipsformen dann ausbetoniert. Nach dem Abbinden des Betons wird der Gips mit Hammer und Meißel abgeschlagen. Die fertiggestellte Betonplastik soll dann dauerhaft in Brake aufgestellt werden. Das Thema für dieses Projekt ist noch offen.

 

Von Christian Stiesch sind schon mehrere Kinderkunstprojekte realisiert worden.

So entstanden für die BGW-Siedlung an der Gerhart-Hauptmann-Straße Tierköpfe auf Säulen, die einen Platz rahmen. An der Plaßstraße in Schildesche sind es überlebensgroße Tiere, welche entlang eines Weges aus dem Rasen wie aus einer Wasseroberfläche auftauchen: Eine Seeschlange, ein Kamel und eine riesige Schildkröte.     

                                                                       

In der Zeit vom 1. bis 5. August finden bereits zum vierten Male im AWO-Kinder- und Jugendhaus Brake die Braker Jugendtage statt. In der Zeit von Montag bis Freitag immer von 10:00 bis 16:00 Uhr (mit Mittagessen) finden jeden Tag  Workshops zu Themen der Jugendkultur statt. Kunst, Tanz, Musik, Sport und Medien sind nur ein paar Schlagworte zu diesen Workshops, die jedes Jahr neu zusammengestellt werden. Am Samstag, den 6.August gibt es dann ein großes Abschlussfest, bei dem die Ergebnisse der Tage interessierten Eltern und Besuchern vorgestellt werden.

 

www.awo-kiju-brake.de

www.christian-stiesch.de

         September 2016

Glenfiddle in Brake Foto:Wäschebach

Wieder in Brake, wieder bei brake.kulturell

Glenfiddle - Irish Folk

 

Highlights der keltischen Musik gibt es am 10. September um 20 Uhr mit „Glenfiddle“ zu hören. Die Band, die in über 20 Jahren bisher neun Tonträger eingespielt hat und ein Urgestein der deutschen Folkszene ist, begeisterte das Braker Publikum bereits bei ihrem brake.kulturell-Auftritt vor zwei Jahren mit ihrem sicheren Gefühl dafür, welche Lieder essenziell und ergreifend sind. Auch diesmal ist das Programm gespickt mit Perlen der irischen und schottischen Tradition, die im ganz speziellen Sound von „Glenfiddle“ ebenso präsentiert werden, wie die eigenen Songs von Songwriter Peter Simon.

Mitreißende Rhythmen von Perkussionist Olaf Koep, atemberaubende Soli vom studierten Blockflötisten Jan-Taken de Vries und rockige Elemente von Andreas Petalas an der Gitarre erwarten die Zuhörer. Jeder der vier Musiker ist ein Multiinstrumentalist, was den Arrangements ein großes Spektrum an Klangfarben beschert. Das Konzert gilt als eine Art keltische Oldtimer-Rallye, bei der sowohl Liebhaber der Tradition als auch der Tuning-Abteilung auf ihre Kosten kommen.

 

www.glenfiddle.de  

 

Sa, 10. September, 20 Uhr; Kinder- und Jugendhaus der AWO (HoT), Glückstädter Str. 24; Eintritt: 15 €; Karten nur eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

Parkplätze auch auf dem Firmengelände von TK, gegenüber vom HoT.

 

           Oktober 2016

Die Dortmunder Gruppe Nostos tritt bei brake.kulturell auf

Theodorakis im Muschelsaal

 

 

Mitte der 70er Jahre gab es in der Oetkerhalle ein legendäres Konzert mit Mikis Theodorakis und seinem griechischen Ensemble, das bei den Ostwestfalen derartige Begeisterungsstürme (!!) hervorrief, dass das Konzert nach nicht enden wollenden Zugaben bis kurz vor Mitternacht dauerte. Danach gab es in Bielefeld (soweit bekannt) nie wieder ein Konzert mit der Musik des großen Griechen. Brake.kulturell füllt diese Lücke im Jubiläumsjahr mit einem Theodorakis-Konzert der Gruppe Nostos aus Dortmund.

 

Die Musikgruppe Nostos besteht seit 2001. Die Vielfalt in den musikalischen Hintergründen der Mitglieder spiegelt sich in ihren Programmen wider. Traditionelle Klänge, zeitgenössische griechische Lieder, Musik aus den griechischen Inseln, ausdrucksvolle Rembetika und Laika aus mehreren Jahrzehnten, die Klassiker von Theodorakis und Hatzidakis, sowie aktuelle Balladen gehören zum Repertoire von Nostos. Die Gruppe schafft es, mit Kunstliedern und traditionellen Liedern aus verschiedenen Regionen Griechenlands, Tradition und Moderne in Einklang zu bringen und dabei sowohl stimmungsvoll als auch lyrisch-romantisch zu sein.

Für brake.kulturell haben die sechs Musiker mit der Sängerin Alexandra Voulgari ein reines Theodorakis-Konzert einstudiert. Alexandra Voulgari gehört zum Ensemble der Bonner Oper, versteht sich aber auch als „Volkssängerin“. Die Konzertbesucher können sich auf einen emotionalen Abend freuen, in dessen Verlauf viele bekannte Theodorakistitel authentisch aufgeführt werden.

 

So, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Muschelsaal, Vogteistraße (Heepen); Eintritt 12 €; VVK ab 26. Sept. bei Fischer in Brake, in den Buchhandlungen Heepen und Welscher (Schildesche) und in der NW-Geschäftsstelle

           November 2016

Foto: G. Wäschebach

Auch im Jubiläumsjahr 

Büchervorstellung

 

Immer interessant, immer gut besucht, immer sehr anregend: Unsere vorweihnachtliche Büchervorstellung, die sich zum Klassiker entwickelt hat. Zu dieser Veranstaltung mit Angela Dulle-Wäschebach lädt brake.kulturell auch in diesem Jahr wieder ein. Unter dem Motto „Bücher zum Wünschen und Schenken“ stellt sie wieder die Bücher vor, die ihr im Laufe des Jahres als besonders lesens- und empfehlenswert erschienen sind.

Seit Jahren besuchen zwischen 60 und 90 Literaturinteressierte die Büchervorstellung von Angela Dulle-Wäschebach. Dieser „Bücherabend“ ist ein fester Bestandteil im Programm von brake.kulturell.

 

Di., 15. November, 19.30 Uhr; AWO-Treffpunkt (Wohncafé) am neuen Marktplatz Wefelshof. Eintritt frei.

           Dezember 2016

Westfälische Saxophoniker: Frank Böttcher, Andeas Bootz, Alban Hauser, Timur Isakov, Ivan Jones, Christian Jung, Stefan Kallmer, Marc Nolte, Fiona Schröder, Sascha Sobieraj

Joh. Seb. Bach:

Weihnachtsoratorium...

… mit den Saxophonikern und der Kantorei Jöllenbeck

 

Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches Konzert und auf den festlichen Schlusspunkt des Jubiläumsjahres von brake.kulturell.  

Kurz vor Weihnachten verwirklichen die Westfälischen Saxophoniker ihre Fassung von Johann Sebastian Bachs großartigem Weihnachtsoratorium. Zusammen mit der Kantorei der Ev. Kirchengemeinde Jöllenbeck unter der Leitung von Hauke Ehlers singen und spielen 60 Sängerinnen und Sänger, 9 Saxophone, Vokalsolisten und ein Percussionist Bachs Meisterwerk (Teile I bis III). Saxophone übernehmen den Part der Streicher, Trompeten, Flöten, Oboen und harmonieren mit Chor und Sängersolisten. Eingeschobene Jazz-Stücke nehmen Bachs Melodien und Harmonien auf. Swing und Groove entwickeln sich aus Bach-Arien und kehren nach einem Solo elegant zum Original zurück. 

2014 wurde das Stück in Oldenburg uraufgeführt, Publikum und Presse waren begeistert. 2015 spielten die Westfälischen Saxophoniker das Werk in Bielefeld – und nun, 2016, in Brake. 

 

Die Kantorei der Ev. Kirchengemeinde Jöllenbeck wurde im Jahre 1954 von dem damaligen Kantor Werner Vollmer gegründet, der schon in den siebziger Jahren Großwerke wie das Weihnachtsoratorium von Joh. Seb. Bach oder der Messias von G. Fr. Händel aufgeführt hat.

Unter dem Leiter Hauke Ehlers wurden seit dem Jahr 2000 zunehmend auch romantische Werke, wie die Kirchenkantaten Mendelssohns, das Weihnachtsoratorium von C. Saint Saens oder die Weihnachtsgeschichte von Heinrich Herzogenberg einstudiert. 

Die  Kantorei besteht zur Zeit aus ca. 60 Sängerinnen und Sängern aus der Gemeinde Jöllenbeck, Bielefeld und der Umgebung. Sie singt im Gottesdienst und Konzert. Es werden regelmäßig Projekte zum „Hineinschnuppern“ angeboten wie z. B. das alljährliche Kreis-Chor-Orchester-Konzert zusammen mit anderen Chören und dem Orchester des Ev. Kirchenkreises Bielefeld. Seit 2012 richtet sie jährlich ein Singalong-Konzert in der Marienkirche Jöllenbeck aus. In diesem Rahmen wurde unter anderem auch das Weihnachtsoratorium von Joh. Seb. Bach aufgeführt.

 

Hauke Ehlers studierte Kirchenmusik in Bremen.

Während des A-Kirchenmusikstudiums gründete er den Oratorienchor „Allegrochor Brinkum“ mit dem u.a. die Carmina Burana (Orff), Canto General (Theodorakis) und die Nicolas-Cantata (Britten) zur Aufführung gebracht wurden.

Seit August 2000 ist er Kantor in der Kirchengemeinde Bielefeld Jöllenbeck. Zu seinen Aufgaben dort zählt neben der Leitung der Kantorei auch die Leitung des Gospelchores der Gemeinde und die Leitung des Orchesters des Ev. Kirchenkreises Bielefeld. In Verbindung mit Gospelchor und Orchester wurden moderne Oratorien, wie „Missa Parvulorum Dei“  (R. Grössler) und „Magnificat“ (Chr. Schönherr) aufgeführt.

 

So, 11. Dezember, 17 Uhr in der ev. Kirche Brake. Eintritt: 15 €; erm. 10 €; VVK ab 14. November bei Fischer, Braker Str.66, in der Buchhandlung Welscher, Schildesche, Buchhandlung Heepen und bei der NW

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